XDM Erste Schritte

Starten Sie mit XDM, indem Sie Ihre Systeme verbinden, Anwendungen modellieren, Zielumgebungen und Maskierungsregeln konfigurieren. Geführte Workflows und Self-Service-Zugriff helfen Teams, passende Testdaten anzufordern und zu erhalten und anschließend die CI/CD-Automatisierung auszubauen.

Schritt 1: Verbinden Sie Ihre Datenbanksysteme

Richten Sie den Zugang zu den erforderlichen Datenbanksystemen ein, die die relevanten Testdaten enthalten, und konfigurieren Sie einen Benutzer mit den entsprechenden Berechtigungen für den Zugriff auf die Daten.

Schritt 1: Verbinden Sie Ihre Datenbanksysteme

Schritt 1: Verbinden Sie Ihre Datenbanksysteme

Schritt 2: Modellieren Sie Ihre Anwendungen

Das Datenmodell der Anwendung besteht aus anwendungsspezifischen Objekten, die auf verschiedene Datenbanktabellen verteilt sind. Definieren Sie mit XDM die funktionalen Beziehungen der zugehörigen Tabellen. Dieser Modellierungsprozess erfolgt in der Regel inkrementell: Sie beginnen mit einem bestimmten Bereich und weiten ihn nach und nach auf andere Teile der Anwendung aus.

Schritt 2: Modellieren Sie Ihre Anwendungen

Schritt 2: Modellieren Sie Ihre Anwendungen

Schritt 3: Konfigurieren Sie die Anwendungsumgebungen

Die Umgebungskonfiguration definiert die spezifischen Umgebungen, in denen die Anwendungsdaten verfügbar sind. Ein typisches Umfeld umfasst Produktions-, Test- und Entwicklungsinstanzen, jeweils mit einer oder mehreren Instanzen. Diese Umgebungen werden in XDM registriert und können anschließend als Quelle oder Ziel dienen.

Schritt 3: Konfigurieren Sie die Anwendungsumgebungen

Schritt 3: Konfigurieren Sie die Anwendungsumgebungen

Schritt 4: Datenmaskierung einrichten

Die Identifizierung von Objekten mit sensiblen Daten und die Festlegung, wie diese geändert werden sollen, ist für die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen notwendig. In XDM können diese Datenänderungen zentral mithilfe von Modifikationsmethoden abgebildet werden, also mit wiederverwendbaren Modulen, die beschreiben, wie Daten verändert werden können. Sie maskieren sensible Daten desselben Typs effektiv über verschiedene Systeme und Anwendungen hinweg.

Schritt 4: Datenmaskierung einrichten

Schritt 4: Datenmaskierung einrichten

Schritt 5: Einrichten des On-Demand-Data Shops

Um den Benutzern einen Self-Service für die Bereitstellung von Testdaten zu bieten, erstellen Sie zunächst einen Copy-Workflow, der die Verarbeitung von Daten und die Nutzung des Data Shops beschreibt. Der Data Shop dient als erste Anlaufstelle für Tester, um Testdaten zu finden und zu bestellen, die genau ihren Anforderungen entsprechen. Die Tester können ein Webformular mit Parametern ausfüllen, die in den vorangegangenen Schritten definiert wurden, wie den Ordnungsbegriff des zu kopierenden Geschäftsobjekts, die zu kopierenden Teile der Anwendung, die Quell- und Zielumgebung sowie weitere testfallspezifische Einstellungen.

Schritt 5: Einrichten des On-Demand-Data Shops

Schritt 5: Einrichten des On-Demand-Data Shops

Letzter Schritt: Automatisieren des Prozesses zur Bereitstellung von Testdaten

Sobald XDM eingerichtet ist, kann jeder Tester selbstständig Testdaten suchen und bestellen, ohne dass Experten manuell eingreifen müssen. Die Bereitstellung von Testdaten innerhalb komplizierter Systemkonstellationen ist vollständig automatisiert und kann durch einen einzigen Bestellvorgang von einer Einzelperson initiiert werden.

Letzter Schritt: Automatisieren des Prozesses zur Bereitstellung von Testdaten

Letzter Schritt: Automatisieren des Prozesses zur Bereitstellung von Testdaten

Häufige Fragen zum Einstieg mit XDM

Am besten beginnen Sie mit einem klar umrissenen Anwendungsfall, der spürbaren Nutzen bringt. Das kann die Maskierung für eine Testumgebung sein, die Erzeugung synthetischer Daten für ein neues Projekt oder die automatisierte Versorgung einer Anwendungspipeline.

Wählen Sie einen Bereich mit konkretem Handlungsbedarf und messbarem Ergebnis. Geeignet sind etwa der Ersatz ungeschützter Produktivkopien, kürzere Aktualisierungszeiten oder eine schnellere Datenversorgung für Entwicklung und Tests.

Das hängt von Ihren Zielen ab. Wenn realistische Abläufe entscheidend sind, bieten sich maskierte Daten aus der Produktion an. Stehen Datenschutz, Flexibilität oder die Entwicklung einer neuen Anwendung im Vordergrund, können synthetische Daten besser passen.

Berücksichtigen Sie Realitätsnähe, Schutzbedarf und gewünschte Testszenarien. Soll die Anwendung bestehende Produktionsabläufe möglichst genau abbilden, ist Maskierung oft die richtige Wahl. Für neue Szenarien und größtmögliche Unabhängigkeit von Produktivdaten eignen sich synthetische Daten.

Beziehen Sie Entwicklung, Qualitätssicherung, DevOps, IT-Sicherheit, Compliance und die Datenverantwortlichen frühzeitig ein. So werden technische Anforderungen und verbindliche Vorgaben gleichermaßen berücksichtigt.

Ja. Sie können in manchen Workflows geschützte Produktionsdaten und in anderen synthetische Daten einsetzen.

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